Steintafeln Aztekas

Am Anfang war die Erste Welt. In ihrem Zentrum stand Rindenbart, der Weltenbaum.
Rindenbart wurde von Großmutter Rabe umsorgt, dem weisesten aller Geschöpfe. In dieser Ersten Welt lebten auch die Aztekosaurier. Und alles war gut.
Die Aztekosaurier beobachteten mit Ehrfurcht und Grauen, wie die Titanen einander bekämpften und um die Vorherrschaft rangen.
Durch den erbitterten Kampf von Sturm, Feuer und Eis wurde die Erste Welt schließlich zerstört.
Der Große Rindenbart erhob seine Äste und stimmte das Lied der Schöpfung an. Die alten Aztekosaurier aber schauten ihn an und hörten zu.
Die Titanen schlossen ihre Augen und fielen in einen tiefen Schlaf.
Und Rindenbarts Lied formte aus den Scherben der Ersten Welt die Spirale.
Jene alten Aztekosaurier, die Herren der Nacht, versprachen damals, das Lied der Schöpfung in ihren Herzen zu hüten.
Um Rindenbart herum entstand Rabenhain, das Zentrum aller Magie. Und neue Kulturen eroberten die jungen Spiralwelten.
Die Aztekosaurier gründeten in Azteka ihr neues Königreich rund um die Stadt der Drei Winde.
Die Herren der Nacht wussten, dass eines Tages der schreckliche Xibalba kommen würde, um mit diesem Ort des Schreckens auch der Schatten.
Xibalba würde Schmerzen und Tränen nach Azteka bringen und seine Völker würden großes Leid erfahren.
Das Horn Huracans aber würde den Blaustrahlenden rufen, einen Streiter des Lichts, der den Schatten bekämpft.
Die Herren der Nacht würden Zeuge der letzten Schlacht von Licht und Schatten. Das Rad dreht sich weiter. Und auch das wird vergehen.