Khrysalis‘ Obelisken

Im Schatten des magischen Baums tanzten einst eng umschlungen der Himmel und die Erde.
Wie rasch Erinnerungen von Wut und Liebe verblassen, wenn Tausend und Abertausend Jahr ins Land gegangen.
Rabe und Spinne neckten sich, bekriegten sich, zwischen Wolken und wogendem Gras. Dan aber fiel Spinne in das tiefste Loch und Rabe hielt ihn dort gefangen.
Spinne brüllte und schrie, doch bald übermannte ihn der Schlaf und er schlief tief und fest.
In seinen Träumen erschuf er wilde Schattendinge, säte Chaos und blickte mit Freude der Ernte entgegen.
Die Kerze flackert in der Nacht.
Und ein Kind segelt einsam über das Schattenmeer.
Die Spirale windet sich, dreht sich, wirbelt im Kreis, trägt den Auserwählten zu mir.
Der Spiegel wird brechen… das Horn wird erschallen.
Aus den Schatten greife ich an, und der Himmel … wird fallen!
Das Netz aus Schatten summt und wächst, bis weit hinter der Sterne Licht.
Zu allen Welten der Spirale reichen der Spinne lange Arme.